Einführung
Eine sorgfältige Analyse der Umgebungsbedingungen eines Förderers ist für die präzise Auswahl der passenden Förderkette unerlässlich. Dieser Abschnitt behandelt die grundlegenden Aspekte, die für eine gewinnbringende Auswahl von Förderketten zu berücksichtigen sind. Rollenketten werden häufig für leichte bis mittelschwere Materialtransportanwendungen eingesetzt. Je nach Umgebungsbedingungen können spezielle Komponenten, Beschichtungen, Schmierstoffe oder sogar die Fähigkeit zum Betrieb ohne zusätzliche externe Schmierung erforderlich sein.
Grundlegende Details, die für die jeweilige Kettenvariante erforderlich sind
? Art des Kettenförderers (Einzel- oder Schüttgutförderer) einschließlich des Fördersystems (Anbaugeräte, Becher, Stangen usw.).
? Förderbandlayout wie z. B. Kettenradpositionen, Steigungen (falls vorhanden) sowie die Anzahl der zu verwendenden Kettenstränge (N).
? Materialmenge (M in lbs/ft oder kN/m) und Art des zu fördernden Materials.
Geschätztes Gewicht der Förderbandteile (W in lbs/ft oder kN/m) einschließlich Kette, Lamellen oder Anbauteilen (falls vorhanden).
? Lineares Kettentempo (S in ft/min oder m/min).
Umgebungsbedingungen, in denen die Kette betrieben wird, einschließlich Temperatur, Korrosionsbedingungen, Schmierbedingungen usw.
Schritt 1: Abschätzen der Kettenspannung
Verwenden Sie die unten stehende Formel, um die Zugkraft des Förderers (Pest) und anschließend die Kettenspannung (Test) zu schätzen. Pest = (M + W) x f x SF und
Test = Schädling / N
f = Reibungskoeffizient
SF = Geschwindigkeitsfaktor
Zweiter Schritt: Vorläufige Kettenauswahl treffen
Durch Anwenden des Prüfwerts wird durch Auswahl einer Kette ein vorläufiges Sortiment erstellt.
deren Nennlast höher ist als der berechnete Prüfwert. Diese Werte eignen sich für den Einsatz auf Förderbändern und unterscheiden sich von den Werten in den Tabellen auf der Titelseite des Katalogs, die sich auf die Nutzung von Antriebsketten mit niedriger Drehzahl beziehen.
Neben ausreichender Tragfähigkeit müssen diese Ketten in der Regel eine bestimmte Teilung aufweisen, um den gewünschten Befestigungsabstand zu ermöglichen. Sollen beispielsweise Latten alle 1,5 Zoll an einer Befestigung verschraubt werden, muss die Teilung der gewählten Kette in 1,5-Zoll-Schritte unterteilt sein. Man könnte also beispielsweise eine 40er-Kette (1/2-Zoll-Teilung) mit Befestigungen alle drei Zoll, eine 60er-Kette (3/4-Zoll-Teilung) mit Befestigungen alle zwei Zoll, eine 120er-Kette (1-1/2-Zoll-Teilung) mit Befestigungen in jeder Teilung oder sogar eine C2060H-Kette (1-1/2-Zoll-Teilung) mit Befestigungen in jeder Teilung verwenden.
dritte Phase: Auswahl abschließen – Tatsächliche Förderbandzugkraft ermitteln
Unmittelbar nach der Erstellung eines vorläufigen Sortiments müssen wir dieses durch Berechnungen überprüfen.
Die tatsächliche Kettenspannung (T) muss ermittelt werden. Dazu muss zunächst die tatsächliche Zugkraft des Förderers (P) berechnet werden. Wählen Sie anhand Ihrer auf der rechten Seite dargestellten Layouts die passende Formel aus und berechnen Sie die gesamte Zugkraft des Förderers. Beachten Sie, dass manche Förderer eine Kombination aus horizontalen, geneigten und vertikalen Abschnitten aufweisen können. In diesem Fall bestimmen Sie die Zugkraft an jedem einzelnen Abschnitt und addieren die Werte.
Phase vier: Optimale Kettenspannung berechnen
Die maximale Kettenspannung (T) entspricht der in Phase 3 berechneten Zugkraft des Förderers (P), dividiert durch die Anzahl der lasttragenden Litzen (N), zuzüglich der in Tabelle 2 dargestellten Schrittkomponente (SF) und des Mehrstrangfaktors.
(MSF) nachgewiesen in Tabelle drei plus das Temperaturproblem (TF) nachgewiesen in Tabelle 4.
T = (P / N) x MSF x SF x TF
Fünfter Schritt: Überprüfen Sie die Nennbetriebslast der ausgewählten Kette
Die Nennlast der ausgewählten Kette sollte höher sein als die in Phase 4 berechnete maximale Kettenspannung (T). Diese Werte sind für den Einsatz auf Förderbändern zulässig und unterscheiden sich daher von den in den Tabellen am Anfang des Katalogs aufgeführten Werten für die Nutzung von Antriebsketten mit niedriger Drehzahl.
Schritt sechs: Überprüfen Sie die zulässige Rollenbelastung der ausgewählten Kette.
Bei Ketten, die auf Kettenrollen oder auf hochbelastbaren Rollenaufsätzen rollen, kann es erforderlich sein, die zulässige Rollenlast zu überprüfen.
Hinweis: Die Rollenlast wird bestimmt durch:
Rollenlast = Wr / Nr
Wr = Das Gesamtgewicht, das von den Rollen getragen wird
Nr = Die Anzahl der Rollen, die das Übergewicht tragen.
Auswahl der Förderkette
TAGS: