Fehler bei der Installation von Schneckengetrieben und wie man sie behebt

Jeder Installationsfehler in dieser Anleitung hat zu einem echten Schneckengetriebe geführt. Schneckengetriebe Fehler treten oft Monate nach der Installation auf, wenn sich niemand mehr an die gewählte Abkürzung erinnert. Das Verständnis dieser Fehler aus dem „falschen“ Blickwinkel prägt sie sich viel effektiver ein als eine rein schrittweise Vorgehensweise.

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Warum Installationsfehler die zweithäufigste Ursache für vorzeitige Ausfälle sind

Felddaten aus Gewährleistungsansprüchen bei der Installation von Schneckengetrieben sowie technische Berichte und Serviceberichte zeigen übereinstimmend, dass Installationsfehler für etwa 30.000 bis 35.000 vorzeitige Ausfälle verantwortlich sind – nach mangelnder Wartung die zweithäufigste Ursache. Die meisten dieser Ausfälle haben eines gemeinsam: Sie treten nicht sofort auf. Ein Hammerschlag, der den Innenring eines Lagers beschädigt, führt dazu, dass ein Getriebe 2.000 Stunden lang einwandfrei läuft und dann unerwartet ausfällt. Eine falsch ausgerichtete Kupplung führt dazu, dass ein Getriebe im Leerlauf einwandfrei läuft, nach einigen Monaten unter Volllast jedoch überhitzt und Öl verliert.

Diese Zeitverzögerung zwischen Installation und Ausfall erschwert die Ursachenanalyse – bis die Schneckengetriebe Schlägt der Installateur fehl, hat er die Arbeit bereits wieder aufgenommen und der Installationsbericht ist unvollständig. Der Fehler wird der Produktqualität und nicht der Installationstechnik zugeschrieben.

Die zehn Fehler in diesem Leitfaden werden anhand der von ihnen verursachten Schäden dargestellt – denn das Verständnis des Fehlermechanismus macht die korrekte Vorgehensweise unauslöschlich. Dieser Leitfaden ergänzt K-06, der die korrekte, schrittweise Installationsanleitung enthält – hier gehen wir dieselbe Installation von der Fehlerquelle aus an.

10 Installationsfehler – mit Schweregrad, Schadensmechanismus und korrekter Vorgehensweise

KRITISCH

Fehler 1: Auftreiben einer Kupplung oder Riemenscheibe auf die Welle mit einem Hammer

Was geschieht: Jeder Hammerschlag überträgt eine Stoßbelastung von mehreren hundert bis mehreren tausend Newton direkt über die Schneckengetriebewelle auf den Innenring des Eingangslagers. Der aus Wälzlagerstahl mit einer Härte von über 60 HRC gefertigte Innenring kann sich nicht verformen – er bricht. Der Bruch kann ein vollständiger Riss oder ein Netzwerk von Mikrorissen unter der Oberfläche sein. In beiden Fällen wird die Lagerlebensdauer dauerhaft und erheblich verkürzt.

Zeitlicher Ablauf bis zum Scheitern: Vollständiger Riss – Lagerausfall innerhalb von 500–2.000 Stunden mit zunehmenden Geräuschen und Vibrationen. Mikrorissbeschädigung – Lagerausfall nach 3.000–8.000 Stunden. Beide Ausfallarten sind ohne Inspektion während oder nach der Installation nicht erkennbar.

Richtige Technik: Verwenden Sie ein Lager-/Kupplungsmontagewerkzeug (Abzieher in umgekehrter Richtung) oder eine Gewindebolzen-Mutter-Verbindung, die die Kupplung schrittweise auf die Welle presst. Bei Presspassungsriemenscheiben auf größeren Wellen erwärmen Sie die Riemenscheibe zunächst auf 80–100 °C – sie dehnt sich aus und lässt sich mit minimalem Kraftaufwand aufschieben. Das Bauteil sollte Widerstand leisten, nicht Kraft erfordern.

KRITISCH

Fehler 2: Montage auf einer verzogenen oder unebenen Oberfläche ohne Unterlegscheiben

Was geschieht: Das Gehäuse des Schneckengetriebes ist ein Präzisionsbauteil, das Schneckenwelle und Schneckenrad in exakter relativer Geometrie hält. Wird das Gehäuse durch Anziehen der Befestigungsschrauben gegen eine unebene Oberfläche gepresst, verformt es sich. Selbst eine Unebenheit von nur 0,2 mm kann eine Verformung hervorrufen, die den Eingriffsabstand des Schneckenrads um 0,05–0,1 mm verschiebt. Dies verändert das Zahneingriffsbild, erhöht die Geräuschentwicklung und konzentriert die Last auf einen Teil der Zahnflanke.

Dieses Problem erkennen: Das Gerät gibt nach dem Einbau ein ungewöhnliches Schleif- oder Pfeifengeräusch von sich, das bei einem Werkstest nicht auftrat. Innerhalb der ersten 1000 Betriebsstunden tritt am Abtriebswellenende ein Öldichtungsleck auf, da die Dichtungsbohrung durch Gehäuseverformung nicht mehr rund ist.

Richtige Technik: Prüfen Sie vor dem Anziehen der Schrauben die Ebenheit der Montagefläche mit einem Lineal und einer Fühlerlehre. Toleranz: ≤ 0,1 mm pro 300 mm. Unebenheiten können mit Edelstahl-Unterlegscheiben (0,05 mm und 0,1 mm) ausgeglichen werden. Ziehen Sie die Schrauben sternförmig an, um eine gleichmäßige Klemmung zu gewährleisten.

KRITISCH

Fehler 3: Schlechte Wellenausrichtung als „ausreichend genau“ akzeptiert

Was geschieht: Eine falsch ausgerichtete Kupplung an einem Schneckengetriebe erzeugt am Eingangslager eine rotierende Biegebelastung der Schneckenwelle. Diese Belastung ist in der im Datenblatt angegebenen Toleranz Fr₁ nicht enthalten – sie stellt eine zusätzliche Belastung zu den Antriebslasten dar und tritt einmal pro Wellenumdrehung auf. Bei 1450 U/min entspricht dies 24 Lastzyklen pro Sekunde bzw. 86 Millionen Zyklen pro Betriebsstunde.

Folge: Die Lebensdauer des Eingangswellenlagers verkürzt sich gemäß dem inversen Kubikgesetz für die Radialbelastung – eine Verdopplung der Lagerbelastung reduziert die L10h-Lebensdauer auf ein Achtel. Eine Winkelabweichung von 0,15 mm pro 100 mm kann die effektive Lagerbelastung durch die Kupplungsreaktion leicht verdoppeln und die Lagerlebensdauer von 20.000 Stunden auf 2.500 Stunden reduzieren.

Richtige Technik: Messen Sie mit einer Messuhr. Maximaler Rundlauf: 0,05 mm. Maximaler Winkelversatz: 0,05 mm pro 100 mm Kupplungsdurchmesser. Bei Überschreitung der Toleranz muss die Motorposition angepasst werden – verlassen Sie sich nicht darauf, dass das flexible Kupplungselement Fehlausrichtungen ausgleicht.

MÄSSIG

Fehler 4: Falscher Ölstand für die Montageausrichtung

Was geschieht: Die Öleinfüllöffnung eines Schneckengetriebes ist werkseitig für die horizontale Montage (M1) eingestellt. Wird das Getriebe ohne Anpassung des Ölvolumens vertikal oder kopfüber eingebaut, stimmt der Ölstand im Verhältnis zum Zahneingriff nicht. Bei vertikaler Montage mit der Abtriebswelle nach oben reicht der Ölstand bis unter das Schneckenrad – der Eingriff läuft teilweise trocken. Bei der Abtriebswelle nach unten erreicht das Öl den oberen Wellendichtring – es tritt fast sofort Öl aus.

Richtige Technik: Prüfen Sie vor dem Befüllen die Einbaulage. Beachten Sie die Tabelle mit den baulagenabhängigen Ölmengen in der Bedienungsanleitung des Herstellers. Die Position der Öleinfüllschraube ändert sich ebenfalls je nach Einbaulage – die Entlüftungsschraube muss sich am höchsten Punkt des eingebauten Gehäuses befinden. Prüfen Sie bei abweichenden Einbaulagen stets sowohl die Ölmenge als auch die Position der Entlüftungsschraube.

MÄSSIG

Fehler 5: Testlauf ohne Last wird übersprungen, Start unter Volllast

Was geschieht: Der Leerlauflauf eines neu installierten Schneckengetriebes ist keine bloße Formalität, sondern ein Diagnoseverfahren, das Installationsfehler aufdeckt, bevor teure Folgekosten entstehen. Der Betrieb unter Volllast setzt Zahnradeingriff und Lager sofort maximaler Belastung aus, bevor der Einlaufprozess die Zahneingriffsverteilung optimiert hat und bevor sich etwaige Installationsprobleme bei niedriger Drehzahl und geringer Last, wo sie leicht zu erkennen sind, bemerkbar machen konnten.

Richtige Technik: 30 Minuten Leerlauf, dann 30 Minuten unter Last (50%), anschließend 1 Stunde unter Volllast. In jeder Phase ist auf ungewöhnliche Geräusche, Temperaturanstiege und Vibrationen zu achten. Ein Schneckengetriebe, das diese drei Phasen problemlos durchläuft, weist keine Installationsmängel auf, die untersucht werden müssen.

MÄSSIG

Fehler 6: Auslassen des ersten Ölwechsels nach 50–100 Betriebsstunden

Was geschieht: Beim Einlaufprozess eines neuen Schneckengetriebes entstehen in den ersten 50–100 Betriebsstunden Bronzeverschleißpartikel. Diese Partikel verteilen sich im Öl und durchlaufen mit jeder Umdrehung den Zahneingriff. Jedes Partikel, das den Eingriff passiert, wirkt als Schleifmittel zwischen dem präzisionsgeschliffenen Schneckengewinde und der Bronzezahnfläche und beschleunigt so den Verschleiß über die geplante Einlaufgeschwindigkeit hinaus.

Richtige Technik: Wechseln Sie das Öl unbedingt nach 50–100 Betriebsstunden. Prüfen Sie das abgelassene Öl – eine leichte Bronzefärbung ist normal; starke Kupferablagerungen sind nicht normal. Nach diesem Wechsel richten sich die weiteren Ölwechselintervalle nach dem üblichen Wartungsplan (typischerweise 4.000 Stunden bei Mineralöl, 8.000 Stunden bei synthetischem PAO). Diese einfache Maßnahme verlängert die Lebensdauer des Schneckengetriebes um Jahre – und das zum Preis eines einzigen Ölwechsels.

MÄSSIG

Fehler 7: Montage der Hohlwelle auf der Abtriebswelle ohne Schmierung der Bohrung

Was geschieht: Die Hohlwellenbohrung des Schneckengetriebes und die Oberfläche der Abtriebswelle bilden unter Torsionsbelastung einen Passkontakt. Durch Vibrationen und Lastwechsel kommt es zwischen den beiden Oberflächen zu Mikrobewegungen (Reibkorrosion). Ohne Schmierung zwischen Bohrung und Welle entsteht Reibkorrosion – Eisenoxid von der Wellenoberfläche und Bronze-/Aluminiumoxid von der Bohrung bilden eine Korrosionsverbindung, die die beiden Oberflächen miteinander verbindet. Nach 6–12 Monaten kann eine Demontage ohne Beschädigung sowohl der Welle als auch der Schneckengetriebebohrung unmöglich sein.

Richtige Technik: Vor der Montage einen dünnen Film Anti-Reibungs-Paste oder Mehrzweckfett auf die Bohrungsinnenseite und die Abtriebswellenoberfläche auftragen. Eine Staubkappe am Bohrungsende anbringen, um Verunreinigungen der Bohrungs-Wellen-Kontaktfläche während des Betriebs zu verhindern. Sollte ein Ausbau erforderlich sein, das Schneckengetriebegehäuse (nicht die Abtriebswelle) auf 80–100 °C erwärmen, um die Bohrung auszudehnen und den Ausbau zu erleichtern.

UNERHEBLICH

Fehler 8: Entlüftungsstopfen verstopft (Transportklebeband oder Farbnebel)

Was geschieht: Beim Betrieb des Schneckengetriebes steigt der Innendruck über den Umgebungsdruck. Die Entlüftungsschraube gleicht diesen Druck mit dem atmosphärischen Druck aus. Eine verstopfte Entlüftungsschraube führt zu einem Druckanstieg im Gehäuse. Beim Abkühlen nach dem Abschalten sinkt der Druck, wodurch möglicherweise Feuchtigkeit an der Wellendichtung vorbei eindringen kann. Über mehrere Zyklen hinweg kommt es zu Ölleckagen – nicht aufgrund verschlissener Dichtungen, sondern weil der Druckunterschied Öl durch eine ansonsten intakte Dichtlippe presst.

Richtige Technik: Prüfen Sie vor der Inbetriebnahme den Entlüftungsstopfen – entfernen Sie jegliches Klebeband, Farbe oder Gewindedichtmittel von der Entlüftungsöffnung. Prüfen Sie den Luftstrom durch kurzes Hineinblasen. Reinigen Sie die Entlüftung bei jedem Ölwechsel. Bei starker Staubbelastung ersetzen Sie den Entlüftungsstopfen durch einen Filterstopfen, der das Eindringen von Staub verhindert und gleichzeitig den Luftdruckausgleich ermöglicht.

UNERHEBLICH

Fehler 9: Überschreitung der zulässigen Belastungsgrenze für den Überhang der Abtriebswelle.

Was geschieht: Wird eine Riemenscheibe oder ein Kettenrad auf der Abtriebswelle des Schneckengetriebes montiert und die Riemen- oder Kettenspannung eingestellt, ohne die maximal zulässige Radialkraft (Fr₂) zu prüfen, erfahren die Lager der Abtriebswelle eine kombinierte Radialbelastung, die ihre Auslegungsberechnung übersteigt. Die Folge ist Lagerermüdung – fortschreitende Lochfraßbildung am Innenring –, bis das Lager Geräusche macht und ausfällt.

Richtige Technik: Ermitteln Sie anhand des Datenblatts den Reibungskoeffizienten Fr₂ des gewählten Schneckengetriebes bei der tatsächlichen Überhanglänge. Berechnen Sie die Riemenspannung anhand der minimalen Spannung, die für eine schlupffreie Drehmomentübertragung erforderlich ist – ziehen Sie den Riemen niemals einfach nur fest. Keilriemenspannungsmesser sind kostengünstig und machen jegliches Rätselraten überflüssig. Berechnen Sie bei Kettenantrieben die erforderliche Kettenvorspannung für die jeweilige Kettenradgröße und das übertragene Drehmoment.

UNERHEBLICH

Fehler 10: Fehlende Wellenendabdeckung bei nach oben gerichteter Eingangswelle

Zeilenhöhe:1,78; Rand:0 0 8px;”>Was geschieht: Wenn die Eingangswelle des Schneckengetriebes nach oben zeigt – sei es bei vertikaler Montage oder in M4/M5-Ausrichtung –, bilden die Keilnut und der Spalt zwischen Wellenende und Gehäuse einen ungeschützten Kanal. Staub, Wasser und Partikel aus der Luft sammeln sich auf der Wellenoberfläche oberhalb der Dichtlippe und bilden eine abrasive Mischung, die den Verschleiß der Dichtlippe beschleunigt und schließlich unter die Dichtlippe in das Gehäuse gelangt.

Richtige Technik: Montieren Sie eine Wellenendkappe oder Wellenabdeckung über jeder nach oben gerichteten Wellenverlängerung. Diese einfache Abdeckung aus Blech oder Kunststoff schützt die Dichtungsfläche zwischen Welle und Dichtung vor Verschmutzungen. Die Abdeckung muss nicht aufwendig sein – sie muss lediglich verhindern, dass die Wellenoberfläche oberhalb der Dichtung direkt mit der Umgebung in Berührung kommt. In staubigen Umgebungen verlängert eine labyrinthartige Wellenabdeckung die Lebensdauer der Dichtung deutlich.

10-minütiger Selbsttest nach der Installation

Scheckartikel Bestehenskriterium Im Falle eines Fehlschlags
Kupplungs- oder Riemenscheibenmontagemethode Abzieher/Presse verwendet – keine Hammerspuren am Schaft Lager vor Inbetriebnahme austauschen
Ebenheit der Montagefläche ≤0,1 mm pro 300 mm bestätigt Unterlegscheiben vor dem Festziehen der Schrauben verwenden
Wellenausrichtung (Kupplung) Radial ≤0,05 mm; Angular ≤0,05 mm/100 mm Motor vor dem Betrieb neu ausrichten.
Ölstand und Ölqualität Nivellieren Sie die Waagerechte in der richtigen Position für diese Ausrichtung. Ablassen und bis zum korrekten Füllstand wieder auffüllen
Position und Abstand der Entlüftungsschraube Am höchsten Gehäuseanschluss; Luftstrom bestätigt Hindernis beseitigen; zum höchstgelegenen Hafen verlegen
Alle Befestigungselemente mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen Drehmomentschlüssel verwendet; Werte innerhalb der Spezifikation Nachziehen gemäß Spezifikation
Hohlwellenbohrung geschmiert Fett auf die Bohrungs- und Wellenoberfläche aufgetragen Zerlegen und Fett auftragen
Aufwärts gerichteter Schacht geschützt Kappe oder Abdeckung, die auf einer beliebigen nach oben gerichteten Welle montiert ist Vor der Inbetriebnahme die Abdeckung anbringen.

Inbetriebnahmediagnose: Normal oder abnormal während des Probelaufs

Lärm

Normal: Ein gleichmäßiges, leises Brummen oder ein leichtes Surren, das proportional zur Drehzahl ist. In den ersten 5–10 Betriebsstunden ein leichter metallischer Geruch. Beim Kaltstart, wenn das Öl noch viskos ist, kann das Geräusch etwas lauter sein.

Abnormal: Periodisches Klicken oder Klopfen, synchron zur Wellendrehung (deutet auf ein hartes Partikel im Getriebe oder eine lokale Unebenheit am Schneckengewinde hin). Kontinuierliches Schleifgeräusch (deutet auf Metall-auf-Metall-Kontakt hin – möglicherweise unzureichende Ölzufuhr oder Fehlausrichtung). Hohes Pfeifen, das mit zunehmender Last ansteigt (deutet oft auf ein Lagerproblem aufgrund von Montagefehlern hin).

Temperatur

Normal: Die Gehäuseoberflächentemperatur steigt im Leerlaufbetrieb auf einen Wert von 25–45 °C über der Umgebungstemperatur an und stabilisiert sich dort. Unter Volllast liegt die Gehäuseoberflächentemperatur 35–55 °C über der Umgebungstemperatur.

Abnormal: Die Temperatur steigt auch nach 45 Minuten unter Volllast weiter an (thermische Leistungsgrenze überschritten – siehe K-05). Lokalisierter Hotspot an einem Wellendichtungsende, deutlich heißer als das Gehäuse (Lagerschaden oder Fehlausrichtung).

Ölaustritt

Normal: Während der ersten 30 Betriebsminuten tritt an der Wellendichtung des Schneckengetriebes ein leichter Ölfilm aus, der jedoch nicht aktiv tropft. Dies liegt daran, dass sich die Dichtlippe an die Wellenoberfläche anpasst und der Austritt von selbst stoppt.

Abnormal: Aktives Tropfen innerhalb der ersten 30 Betriebsminuten (falscher Ölstand, Gehäuseverformung oder beschädigte Dichtung durch die Installation). Jegliches Tropfen nach 2 Betriebsstunden bei Betriebstemperatur.

Häufig gestellte Fragen – Installationsfehler

Nach der Installation zeigt die Messuhr eine leichte Abweichung von der Toleranz an. Muss das Gerät auseinandergenommen und neu ausgerichtet werden, oder kann ich es in Betrieb nehmen?
Beträgt die Fehlausrichtung der Schneckengetriebekupplung weniger als das Zweifache der Toleranz (radial < 0,10 mm, winklig < 0,10 mm/100 mm), ist ein vorübergehender Betrieb zur Korrektur der Ausrichtung zulässig. Dabei ist mit einer geringfügig reduzierten Lagerlebensdauer zu rechnen, und die Korrektur sollte innerhalb der nächsten geplanten Stillstandszeit erfolgen. Übersteigt die Fehlausrichtung das Zweifache der Toleranz, muss sie vor der Inbetriebnahme korrigiert werden. Die Reduzierung der Lagerlebensdauer (L10h) aufgrund erheblicher Fehlausrichtungen ist exponentiell – bei 3-facher Toleranz kann die Lagerlebensdauer unter 10% der Nennlebensdauer liegen. Bei jedem Schneckengetriebe in einer Neuanlage ist die korrekte Ausrichtung eine einmalige Investition, die sich über die gesamte Lebensdauer auszahlt.
Der Ölwechsel nach 50–100 Betriebsstunden wurde versäumt, und das Gerät ist bereits 500 Stunden in Betrieb. Ist es zu spät für einen Ölwechsel?
Wechseln Sie jetzt das Öl – es ist nie zu spät, und der Vorteil eines Ölwechsels bei verunreinigtem Öl ist in jedem Stadium spürbar. Die Einlaufbronzepartikel, die nach 100 Betriebsstunden entfernt sein sollten, wirken seitdem wie Schleifmittel. Durch den Ölablass werden die restlichen Partikel entfernt. Überprüfen Sie die Ölablassöffnung: Starke Kupferablagerungen oder dunkles, dickflüssiges Öl deuten auf beschleunigten Verschleiß hin, der durch eine genauere Untersuchung der Schneckenradverzahnung bestätigt werden sollte. Planen Sie nach dem Ölwechsel die nächsten beiden Ölwechsel in einem verkürzten Intervall (halbes Standardintervall) ein, um verbliebene Verunreinigungen auszuspülen.
Eine Riemenscheibe wurde mit der Keilnut in die falsche Richtung (180° verdreht) montiert. Wie kann sie demontiert werden, ohne die Welle zu beschädigen?
Verwenden Sie einen mechanischen Abzieher für Lager/Zahnräder – einen Zwei- oder Dreiarmabzieher, der hinter die Riemenscheibenfläche greift und diese mithilfe einer zentralen Schraube von der Welle abzieht. Setzen Sie den Abzieher gleichmäßig und ruckfrei an. Wenn die Riemenscheibe eine Presspassung hat und sich schwer lösen lässt, erhitzen Sie sie mit einem Heißluftgebläse (keinen Brenner!) auf 80–100 °C, während Sie die Welle mit einem feuchten Tuch kühlen. Die unterschiedliche Wärmeausdehnung schafft ausreichend Spielraum zum Abziehen. Schlagen Sie die Riemenscheibe niemals rückwärts mit einem Hammer von der Welle – dadurch wird ein Rückstoß auf das Eingangswellenlager übertragen, der denselben Schaden wie bei Fehler 1 verursacht. Korea Ever-Power Wenn Sie in einer konkreten Situation Rat benötigen.
Während des Probelaufs ist ein leichter metallischer Geruch wahrnehmbar. Ist das ein Problem?
Ein leichter metallischer Geruch in den ersten 5–20 Betriebsstunden ist normal und entsteht durch feine Bronzepartikel, die von der Oberfläche des Schneckenrades ins Öl gelangen. Er sollte innerhalb von 20 Stunden deutlich nachlassen und nach 50 Stunden verschwunden sein. Falls der metallische Geruch nach 30 Stunden weiterhin stark wahrnehmbar ist oder von einem verbrannten oder stechenden Geruch begleitet wird, ist der Betrieb zu unterbrechen und eine Inspektion durchzuführen. Nehmen Sie eine kleine Ölprobe ab und prüfen Sie diese auf starke Kupferverunreinigungen. Verschwindet der Geruch innerhalb von 10–20 Stunden und liegt die Gehäusetemperatur im normalen Bereich, ist keine weitere Untersuchung erforderlich. Führen Sie den Einlaufvorgang fort und wechseln Sie das Öl planmäßig nach 50–100 Betriebsstunden.
Nach 24 Betriebsstunden ist das Schneckengetriebe deutlich leiser als zu Beginn. Ist das normal oder ein Anzeichen dafür, dass sich etwas gelockert hat?
Dies ist völlig normal und zu erwarten. Während sich die Bronzeoberfläche des Schneckenrades beim Einlaufen an das Gewindeprofil anpasst, verbessert sich das Tragbild – die Last wird gleichmäßiger über die Zahnflanke verteilt und die Spannungsspitzen, die beim Anlauf die meisten Geräusche verursachen, werden reduziert. Das Öl erwärmt sich und erreicht seine Betriebsviskosität, wodurch die Geräusche durch Kaltölverwirbelungen weiter verringert werden. Ein Schneckengetriebe, das in den ersten 20–50 Betriebsstunden zunehmend leiser wird, ist ein gutes Zeichen. Ein Schneckengetriebe, das nach einigen Stunden lauter wird – insbesondere bei verstärkten Vibrationen –, gibt Anlass zur Sorge und sollte untersucht werden.
Der Schaft weist beim Auspacken leichten Oberflächenrost auf. Kann er trotzdem noch verwendet werden?
Leichter Oberflächenrost – ein dünner, gleichmäßiger brauner Film, der sich mit einem leicht geölten Tuch abwischen lässt und die darunterliegende Metalloberfläche glänzend und glatt hinterlässt – ist zulässig und beeinträchtigt die Lebensdauer nicht. Entfernen Sie den Rostfilm mit 400er Nassschleifpapier, reinigen Sie die Stelle mit Lösungsmittel und tragen Sie vor dem Einbau einen dünnen Film Maschinenöl auf. Tiefe Lochfraßkorrosion, die messbaren Materialabtrag am Wellendurchmesser verursacht hat, ist nicht zulässig – die Wellendichtung dichtet auf einer narbigen Oberfläche nicht zuverlässig ab, und die Keilnutabmessungen können beeinträchtigt sein. Senden Sie stark verrostete Geräte zum Austausch zurück und überprüfen Sie die Lagerbedingungen. Bei Geräten, die länger als 12 Monate gelagert wurden, wird vor dem Einbau eine vollständige Innenprüfung empfohlen. Schneckengetriebe-Untersetzungsbereich Oder kontaktieren Sie uns für einen Ersatz.

Installationsunterstützung für Schneckengetriebeanwendungen

Korea Ever-Power liefert standardmäßig Maßzeichnungen, Montageanleitungen und technischen Support zu jeder Bestellung eines Schneckengetriebes. Sollten Sie eine hier nicht beantwortete Frage zur Installation haben, steht Ihnen unser Ingenieurteam gerne zur Verfügung. Stöbern Sie in unserem Angebot. Schneckengetriebe-Untersetzungsbereich Oder kontaktieren Sie uns für Unterstützung bei der Anwendung.

Herausgeber: Cxm

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