Wellenmontagegetriebe sind durchgehend metrisch und entsprechen den AGMA-Normen hinsichtlich der Leistungskennwerte. Sie ermöglichen eine besonders einfache Drehzahlreduzierung, da sie direkt um die Abtriebswelle montiert werden und kein eigenes Fundament benötigen. Dadurch entfällt der Einsatz einer oder gelegentlich zweier flexibler Kupplungen sowie externer Riemenspannvorrichtungen. Ein Drehmomentarm fixiert das Getriebe und ermöglicht über seine Spannschraube eine schnelle und einfache Einstellung der Keilriemen.
Wellenmontage-Untersetzungsgetriebe werden in acht Getriebegrößen hergestellt, die Nennübersetzungen sind fünf:1, 13:1 und zwanzig:1. Eine sehr breite Auswahl an maximalen Antriebsdrehzahlen kann durch die Verwendung eines geeigneten Keilriemenantriebs erreicht werden.
Die Einheiten werden üblicherweise mit Öl geschmiert, eignen sich aber ebenso gut für den dauerhaften täglichen Gebrauch mit synthetischen Schmierstoffen.
Ermitteln Sie die Ausgangsdrehzahl der Getriebeeinheiten, multiplizieren Sie die aufgenommene Energie (oder die Motorenergie, falls die aufgenommene Energie nicht berücksichtigt wird) mit dem in Schritt eins ausgewählten Betriebsproblem.
Hinweis: Getriebe können beim Anfahren oder während des Betriebs kurzzeitig die doppelte (2x) Nennleistung übertragen.
Einheitenvielfalt
Die Wahl zwischen einem einfach- und einem zweistufigen Getriebe hängt von der erwarteten Ausgangsleistung ab. Die üblichen Betriebsdrehzahlen der einzelnen Getriebearten sind in den Tabellen für elektrische Nennleistung und Riemenantrieb zu finden.
Hinweis: Bei Verwendung von 5:1-Getrieben ist ein Rückwärtsgang nicht empfehlenswert.
Sortiment an verbundenen Riemenantrieben für Elektromotoren mit 1440 U/min
Ausgangsgeschwindigkeit eins.0
Schlagen Sie in den Antriebstabellen nach und lesen Sie unterhalb der entsprechenden Getriebeabmessungen und -übersetzung die Spalte „Ausgangsdrehzahl“ bis zur gewünschten Ausgangsdrehzahl. Die empfohlene Getriebeübersetzung finden Sie in der ersten Spalte.
2. Riemenscheibendurchmesser
Lesen Sie von der Seite mit der gewählten Ausgangsleistung die Teilkreisdurchmesser der beiden Antriebs- und Abtriebsscheiben, die Nutlänge sowie die zulässige Riemenanzahl ab.
Hinweis: In vielen Fällen ist ein bestimmter Riemen ausreichend, der für die elektrische Energieübertragung geeignet ist.
3. Mittelpunktabstand
Riemenlänge und Achsabstand können den entsprechenden Seiten im Katalog „Keilriemenantriebe“ entnommen werden.
Verschiedene Keilriemen für andere Drehzahlen als 1440 U/min
eins.Getriebeeingangswellengeschwindigkeit
Multiplizieren Sie die Getriebeausgangsdrehzahl mit dem tatsächlichen Übersetzungsverhältnis, um die Getriebeeingangsdrehzahl zu erhalten.
zwei. Wahlmöglichkeit zwischen V-Antrieb
Der passende Riemenantrieb kann nun anhand des Katalogs „Keilriemenantriebe“ ausgewählt werden.
SMR-Getriebevarianten
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